Veere

Veere ist ein besonderes Städtchen im Norden von Walcheren. Es überrascht seine Besucher mit der Kombination aus einer bis heute sichtbaren grandiosen Vergangenheit, seiner modernen Lebendigkeit und der Nähe zum stets reizvollen Wasser. Am Kai, am Jachthafen und auf dem Markt sind wunderschöne Kaufmanns- und Speicherhäuser zu bewundern – mit Treppengiebeln, Schnabelgiebeln, Leistengiebeln und Glockengiebeln.

Die kleine Stadt atmet die Atmosphäre von früher. Veere war anfangs weniger bedeutend als das mittelalterliche Dorf Zanddijk, das schon in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts in der Schreibweise „Sandic“ in einer Urkunde erwähnt wird. Unweit von Zanddijk entstand damals an der Nordostküste von Walcheren eine Siedlung namens Campvere, und zwar dort, wo die Fähre nach Campen (heute Kamperland) auf der gegenüberliegenden Insel Noord-Beveland ablegte.

Dieses Dorf wurde im 16. Jahrhundert vom Meer verschluckt, bekam jedoch in Kamperland einen Nachfolger. Campvere, später zu Veere verkürzt, überholte Zanddijk im 14. Jahrhundert bei weitem, was seine Größe und Macht betraf. Es sind noch viele Zeugnisse der Vergangenheit erhalten, zum Beispiel die imposante Grote Kerk, das charmante Rathaus am Markt, die gotischen Schottischen Häuser am Kai und nicht zuletzt die Festungsanlagen. Seinen Reichtum verdankt Veere vor allem der Eheschließung Wolferts van Borssele, einem der Herren von Veere, mit der schottischen Prinzessin Mary Stuart im Jahre 1444. Veere bekam als einziger Ort in den Niederlanden das Stapelrecht für schottische Wolle.

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